das sind wir | der Verein | Geschichte
Geschichtliche Herausforderung des Verein für Jugendhilfe e.V.
Der Verein für Jugendhilfe e.V. wurde 1987 in Osnabrück gegründet und
ist seit 1988 als anerkannter Träger der Jugendhilfe tätig. Die
Geschäfte des Vereins werden durch einen angestellten Geschäftsführer
verantwortlich geführt.
Bis 1994 führte der Mitbegründer des Vereins Jens Kutscher die Geschäfte. Diese wurden dann von dem Vorstandsmitglied Urthe Böhnert übernommen.
Ausgangspunkt für die Gründung des Vereins in Osnabrück war der Grundgedanke, alternative präventive Wege in der Kinder- und Jugendarbeit zu beschreiten, aus dem sich der Ansatz Hilfe zur Selbsthilfe entwickelt hat.
Die Strategie des Vereins ist seitdem, immer im Interesse und unter Einbindung der jeweiligen Betroffenen Lösungsansätze zu entwickeln und umzusetzen.
Osnabrück bietet ein breitgefächertes Angebot
So wurde bereits vor 20 Jahren in Osnabrück die altersgemischte Kindertagesstätte Buntstift
für Kinder ab dem 1. Lebensjahr eröffnet. Mit ihrer Betreuungszeit von
7 bis 17 Uhr, keinen Schließungszeiten während der Ferien hat der
Verein eine Grundlage für arbeitslose alleinerziehende Frauen
geschaffen, die es der Zielgruppe ermöglichte an beruflichen
Qualifizierungsmaßnahmen teilzunehmen und somit ihre Integration in der
Arbeitsmarkt vorzubereiten.
Eine Umschulung zum Tischler für
arbeitslose Jugendliche war die Ausgangssituation, aus der sich das
Arbeitsfeld der Hilfen zur Erziehung mit dem Jugendwohnprojekt Haster Mühle und der technisch ökologischer Lernort Nackte Mühle entwickelt haben.
Ist das Jugendwohnprojekt durch die Probleme der Jugendlichen keinen
eigenen Wohnraum bzw. der Auseinandersetzung mit den Eltern initiiert
worden, hat die Entstehungsgeschichte des Lernortes Nackte Mühle seinen
Ursprungsansatz in der Umschulung zum Tischler in seinem ganzheitlichen
Ansatz "vom Baum zum Möbelstück" seinen didaktischen Ansatz.
Mit der Sanierung der alten Sägemühle sollte darüber hinaus ein Ort der
Begegnung in Osnabrück, Stadtteil Haste geschaffen werden.
Heute - 2009 - steht der Lernort nicht nur für anfassbare
Technikgeschichte und Umweltbildung sondern bietet ein ganzheitliches
und integratives Programm für Qualifizierung (lebenslanges Lernen),
Erziehung, Freizeitgestaltung, Ferienbetreuung.
Die Nutzer und Besucher des Lernortes reichen von Familien, Kindern und Jugendlichen bis Senioren.
Umschulungen zum Druckvorlagenhersteller und Klempner, Bildungs- und
Qualifizierungsmaßnahmen für Jugendliche, eine Werkstatt für
Raumausstattung und andere wurden auf der Grundlage verschiedener
förderrechtlicher Richtlinien für unterschiedliche Jugendliche, Männer
oder Frauen im Sozialhilfebezug mit jeweiliger zeitliche Dauer
durchgeführt.
Unsere Kindertagesbetreuungsangebote beinhalteten heute neben der
Kindertagesstätte Buntstift drei Horte an Osnabrücker Grundschulen,
verschiedene Angebote der Ferienbetreuungen als familienunterstützende
Angebote.
Seit 1998 sind wir in Osnabrück, Stadtteil Eversburg Kooperationspartner der Stadt Osnabrück im Jugendzentrum WestWerk.
Im Jugendzentrum wird die Arbeit des Vereins durch eine
sozialpädagogische Mitarbeiterin mit den Schwerpunkten der
Kinderarbeit, Mädchenarbeit und Mutter-Kind Arbeit durchgeführt. Auch
hier findet sich der integrative Ansatz des Verein und sein
Vernetzungsansatz im Stadtteil wider.
Quakenbrück - von der Sanierung zum Treffpunkt der Generationen
Der ganzheitliche integrative Ansatz des Vereins war 1999 die Grundlage
in Quakenbrück, Samtgemeinde Artland für das Pilotprojekt, ein
leerstehendes Kasernengebäude ohne jegliche Infrastruktur mit
arbeitslosen Jugendlichen zu sanieren und umzubauen.
Unter Einbindung
der Kommune, anderer Vereine und Institutionen entstand so ein Haus
der Bildung, Kommunikation und Begegnung.
Aus dieser anfänglichen
Vision hat sich 2006 durch die Aufnahme in das Bundesprogramm der
Mehrgenerationenhäuser folgerichtig ein Haus der sozialen Dienstleistungen, Begegnung für jung mit alt und alt mit jung entwickelt.
Bohmte - in enger Kooperation mit der Gemeinde
1996 hat Gemeinde Bohmte den Verein für Jugendhilfe e.V.
beauftragt, die offene Kinder- und Jugendarbeit zu übernehmen, neu
aufzubauen und weiterzuentwickeln.
Bis heute wird der Verein getragen von dem Grundprinzip der Hilfe zu Selbsthilfe und einem sozialräumlichen Denken.