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2008 Stromerzeugung
2008 Stromerzeugung
2008 Stromerzeugung

Strom aus Wasserkraft

Der Verein für Jugendhilfe e.V. wird zum regenerativen Stromerzeuger. Die Stadtwerke Osnabrück  fördern die umweltschonende Anlage aus den Mitteln ihres Ökostromprogramms.
„Dieses Projekt ist ein Meilenstein für uns“, freut sich Urthe Böhnert, Geschäftsführerin des Vereins für Jugendhilfe e.V., bei der offiziellen Inbetriebnahme.
Der Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück Herr Boris Pistorius bedankte sich besonders bei den Stadtwerken Osnabrück, der städtischen Denkmalpflege den privaten Spendern und allen ehrenamtlichen Helfern, die den Betrieb des historischen Mühlrades zur Stromerzeugung möglich gemacht haben.

Strom aus der Kraft des Nettewassers

Nun dreht sich das Mühlrad bei Tag und bei Nacht und erzeugt Strom aus der Kraft des Nettewassers. Jedoch nur solange genug Wasser vorhanden ist. Denn das gesamte Niedrigwasser und generell 1/3 des Nettewassers wird in die Umflut geleitet, damit die dort lebenden Wasserbewohner nicht trocken fallen.
Andererseits ist bei Hochwasser der Wasserstand unterhalb der Mühle aufgrund der Regenwasserrückhaltebecken an der Nette so hoch, dass er das Mühlrad so stark abbremst, dass die Leistung nicht mehr zur Erzeugung von Strom ausreicht.

So wird an diesem Projekt das problemorientierte Konzept des Lernortes deutlich. Probleme werden thematisiert und Lösungen gefunden. In diesem Fall wird fünf unterschiedlichen Nutzungsansprüchen der Umweltbildung, dem Umweltschutz, der Naturschutz, der Denkmalpflege und dem Hochwasserschutz Rechnung getragen.

Den Förderern

Vielen Dank an die Stadtwerke Osnabrück, die Familie Böhne, die städtische Denkmalpflege, Michael Lutze, Martin Becker, Rainer Schönlau, Wasserkraft Nordwest GmbH, dem Arbeitskreis Energie der Lokalen Agenda 21, der Mühlenvereinigung Niedersachsen Bremen e.V., dem Architekten Zur Heide, Herrn Imhoff, der FH Osnabrück Labor für Fertigungsmesstechnik, dem Ingenieurbüro Stellmann, der Integrationswerkstatt Belm, der Fa. HDM Maschinenbau, der Fa. Bunselmeyer  Maurerarbeiten, der Fa. Respondek Elektrik und der Fa. Axel Berg Metallarbeiten. PDF Dokument zum DownloadNOZ vom 28.2.2008 [143 KB]